Produktübersicht
Mit dem MPC-Kassenbuch ist eine einfache, schnelle und effiziente Verwaltung Ihrer Einnahmen und Ausgaben möglich.
Dabei ist es nicht nur als reines Kassenbuch einsetzbar, sondern mit seiner Steuerausweisung und der flexiblen Auswertungsgestaltung kann es auch als einfache Einahmen- und Überschussrechnung eingesetzt werden.
Bis zu 999 Mandanten und je 99 einzelne Kassen sind verwaltbar. Sie entscheiden dabei selbst, wie ausführlich und komplex Sie Ihr Kassenbuch benötigen: Von der lediglichen Erfassung Ihrer Bareinnahmen und Ausgaben mit automatischer Steuerberechnung und -ausweisung, über automatische Belegnummernvergabe, Zuordnung der Bewegungen zu den entsprechenden Finanzbuchhaltungskonten bishin zum Verweis und Integration in die MPC-Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung reicht die Gestaltungspalette.
Alles was bei der Erfassung dann nicht benötigt wird, ist auch nicht sichtbar. So bleibt die Erfassungsmaske stets übersichtlich und leicht zu bedienen. Für Taxiunternehmer mit dem TARIS-Programm können die Barfahrten automatisch integriert werden. Der Zahlungsverkehr kann durch Überweisungen/Lastschriften/DTA oder Scheck für Lieferanten und Kunden erfolgen. Quittungen für Ihre Barauszahlungen können leicht erstellt werden.
Was MPC-FIBU auszeichnet.
Modulare Bauweise
Bei der MPC-Software GmbH erwerben Sie egal für welches Produkt Sie sich entscheiden, immer eine Software die mit Ihrem Unternehmen wächst und sich dank der Modulbauweise jederzeit erweitern lässt.
- Kaufen Sie nur die Funktionen, die Sie brauchen
- Alle Module sind kombinierbar
- Nahtlose Kombination mit MPC-TARIS, MPC-AWIAS und weitere Produkte aus der MPC-Buchhaltun
Maximale Kompatibilität
Die MPC-Buchhaltung lässt sich nahtlos mit anderen Produkten aus der MPC-Software GmbH Produktpalette wie z.B. anderen Produkten aus der Buchhaltungsfamilie, MPC-TARIS für die Taxibranche und MPC-AWIAS für die Entsorgerbranche verbinden.
Das bedeutet für Sie: Jede Menge Zeitersparnis da Sie keine Daten doppelt eingeben müssen und garantiert Ihnen ein sicheres Datenmanagement. Nutzen auch Sie den Vorteil einer Software die mit Ihrem Unternehmen wächst.
MPC-Kasse - Programmbeschreibung
KASSE - Druckprogramme
Die von Ihnen vorgenommenen Buchungen werden in den Druckprogrammen einer Vielzahl von möglichen Auswertungen unterzogen. Das Kassenbuch für die jeweilige Kassennummer kann perioden- oder jahresweise ausgedruckt werden.
Wenn mit dem gleichen Kassenkonto für mehrere Kassen gearbeitet wird, kann auch das Kassenbuch für dieses Konto summarisch gebildet werden. In den speziellen Auswertungen können die Buchungen nach Konten sortiert, nach den von Ihnen gebildeten Zuordnungsklassen oder einer von Ihnen eingerichteten BWA analysiert werden.
Mit Überweisungen per Überweisungsschein oder dem Datenträgeraustausch per Diskette und Schecks erledigen Sie ihre Zahlungsverpflichtungen. Von Ihren Kunden ziehen Sie per Lastschrift die entsprechenden Beträge ein. Quittungen können bei Barauszahlungen erstellt und dem jeweiligen Empfänger ausgehändigt werden.
- Druck Kassenbuch
- Druck Kassenkonto
- Auswertungen Konten
- Auswertungen Buchungsklassen
- Auswertungen Betriebswirtschaftliche Auswertung
- Überweisungen/Lastschriften
- Schecks
- Quittungen
Druck Kassenbuch
Das Kassenbuch kann für die einzelne Kasse entweder jeweils pro Periode oder aber für das einzelne Buchungsjahr ausgedruckt werden. Es beinhaltet den Kassenanfangsbestand, listet die Einnahmen und Ausgaben mit den einzelnen Steuerbeträgen auf, kann auf WunschTagessummen ermitteln , bildet die jeweiligen Gesamtsummen und weist den Kassenendbestand aus. Zusätzlich kann nach dem Druck des Kassenbuches ein Steuernachweis für die Vor- und Mehrwertsteuerbeträge erfolgen. Ebenso kann eine Verdichtung nach Konten vorgenommen werden, mit den Gesamtbuchungssummen je angesprochenem Konto. Für den Steuerberater erspart diese Liste natürlich viel Arbeit. Falls der Buchungstext komplett oder anstelle der Belegnummer die intern vom System vergebene Buchungsnummer ausgewiesen werden soll, kann dies vor dem Druckbeginn entsprechend bestimmt werden. Nach dem Druck kann das Kassenbuch als gedruckt markiert werden, d.h. die gedruckten Buchungen werden beim nächsten Mal unterdrückt.
Druck Kassenkonto
Da jeder Kassennummer für die Finanzbuchhaltung ein Kassenkonto zugeordnet werden kann, wird bei diesem Punkt das Kassenbuch mit den dieses Konto betreffenden Buchungen gedruckt. Der Druck kann pro Periode oder pro Buchungsjahr erfolgen. Es beinhaltet den Kassenanfangsbestand, listet die Einnahmen und Ausgaben mit den einzelnen Steuerbeträgen auf, kann auf Wunsch Tagessummen ermitteln, bildet die jeweiligen Gesamtsummen und weist den Kassenendbestand aus. Falls der Buchungstext komplett vermerkt oder anstelle der Belegnummer die intern vom System vergebene Buchungsnummer ausgewiesen werden soll, kann dies vor dem Druckbeginn entsprechend vorgegeben werden. Nach dem Druck kann das Kassenbuch als gedruckt markiert werden, d.h. die gedruckten Buchungen werden beim nächsten Mal unterdrückt.
Auswertungen Konten
Wenn Sie Ihre Kassenbuchungen den jeweiligen Fibu-Konten zugeordnet haben, besteht hier die Möglichkeit für jede Kasse entweder pro Periode oder pro Jahr eine Auswertung hinsichtlich der angesprochenen Konten zu erhalten. Für den angewählten Kontenbereich werden pro Konto jeweils die Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, sowie deren Saldo. Für jede Kontenklasse wird zusätzlich der Gesamtwert ermittelt. Falls gewünscht, können die Werte über die Perioden kumuliert oder/und als Vergleichswert das Vorjahr herangezogen werden.
Auswertungen Buchungsklassen
Buchungsklassen werden von uns nicht festgelegt, sondern sind von Ihnen frei wählbare Kriterien denen Sie beim Buchen die Einnahmen und Ausgaben zuordnen können. Die Auswertung hierüber kann pro Periode oder pro Buchungsjahr erfolgen. Die Werte können kumuliert und als Verlgeichswerte die Vorjahreswerte herangezogen werden. Aufgelistet werden pro Buchungsklasse die Einnahmen und die Ausgaben, sowie deren Salden und die Gesamtsummen. Die Buchungsklassen sind kontenunabhängig.
Betriebswirtschaftliche Auswertung
Beim Kassenbuch mit Kontenzuordnung werden die Buchungen auf den kontengemäß für die betriebswirtschaftliche Auswertung herangezogen. Es sind bis zu 6 verschiedene BWA's möglich, die Sie individuell gestalten können. Wenn Sie bei der Mandantenanlage einen Kontenplan übernommen haben, ist eine Standardbwa mit der Gegenüberstellung von Erlösen und den Kosten automatisch angelegt worden. Die BWA bezieht sich jeweils auf die gewünschte Periode und listet die bis zu diesem Zeitpunkt kumulierten Werte ebenfalls mit auf. Als Vergleichswerte können die Vorjahreswerte herangezogen werden.
Überweisungen/Lastschriften
Sie können Rechnungen Ihrer Lieferanten bezahlen oder Lastschriften Ihrer Kunden einziehen. Entweder per Endlosformular, DIN-A4-Formular für den Laser- oder Tintenstrahldrucker oder aber per Datenträgeraustausch auf Diskette kann der Zahlungsverkehr abgewickelt werden. Voraussetzung ist lediglich die Stammdatenpflege, d.h. es muss Ihre Hausbank dem System bekannt und die anzusprechenden Kunden/Lieferanten angelegt sein. Druch die übernahme der Daten aus dem Stamm wird das Formular vorausgefüllt. Danach tragen Sie lediglich Verwendungszweck und Überweisungsbetrag ein und bestätigen die Überweisung/Lastschrift.
Schecks
Sie können Rechnungen von Lieferanten oder Gutschriften von Kunden per Scheck bezahlen. Als Scheckformular werden ein Einzelschecks oder aber DIN-A4 Formulare mit Duplikat verwendet. Für Ihre Hausbank müssen in den Bankenstammdaten die Scheckformularparametern eingetragen sein, denn den Standardscheck gibt es nicht. Die Kunden/Lieferanten sollten als Stammdaten angelegt sein. Dann übernehmen Sie die Daten einfach aus dem Stamm und das Formular wird vorausgefüllt. Sie tragen anschließend lediglich den Verwendungszweck und den Scheckbetrag ein und lösen den Scheckdruck aus.
Quittungen
Barauszahlungen können Sie sich über das Programm quittieren lassen. Wählen Sie entweder aus den Stammdaten die Person und Anschrift aus oder tragen Sie selbst die Daten ein. Definieren Sie Quittungszweck und Quittungstexte sowie den Betrag und drucken Sie die Quittung in der gewünschten Anzahl aus.
KASSE - Erfassung
Mit dem Erfassungsprogramm wird das eigentliche Kassenbuch geführt. Hier werden die einzenen Einnahmen und Ausgaben eingetragen. Unter dem Punkt Anfangsbestand wird der jeweilige Jahresanfangsbestand oder der Kassenbestand zur Buchungsaufnahme erfaßt. Da die unter dem Punkt Erfassung getätigten Buchungen nicht sofort verbucht werden müssen, können anhand eines Erfassungsprotokolls die Erfassungen vor der Verbuchung noch einmal kontrolliert werden. Eventuelle Korrekturen und auch Löschungen lassen sich dann vor der endgültigen Verbuchung vornehmen. Erfolgte Kassenbuchungen lassen sich pro Kassenbuch unter Anzeige Buchungen übersichtlich am Bildschirm aufrufen.
- Buchen
- Buchen Anfangbestand
- Erfassungsprotokoll
- Erfassungen verbuchen
- Anzeige buchen
Buchen
Die Buchungsmaske ist das Herzstück des Programms. Hier erfassen Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben. Dies kann je nach Ihren Vorstellungen mehr oder weniger umfangeich sein.
Folgende Varianten der Buchungserfassung sind dabei denkbar - wir stellen Sie in der Reihenfolge von der reduzierten Erfassung bis zur komplexen Integration vor. Welches Verfahren für Sie maßgeblich ist, schlüsseln Sie parametergesteuert über den Punkt Firmenstammdaten/Parameter.
Die einfachste Form ist die Erfassung Ihrer Kassenbewegungen ohne irgendeine Kontenzuordnung. D.H. es exisitiert kein Kontenplan. Lediglich die Steuer wird anhand der Steuerschlüssel automatisch berechnet. Über eine Textschlüsselverwaltung können Sie den Buchungstext vorgeben.
In der erweiterten Form ist von Ihnen ein Kontenplan bei der Manantenanlage übernommen worden. Jetzt wird über die Kontenauswahl beim Buchen automatisch der dem Konto zugeordnete Steuerschlüssel übernommen und die Steuerberechnung vollzogen. Dem Textschlüssel mit seinem Buchungstext kann in den Stammdaten ein Konto zugeordnet werden. Dann wird über den Textschlüssel das jeweilige Konto bereitgestellt.
Dies ist gerade dann eine Vereinfachung, wenn man zwar mit Konten arbeiten möchte, aber mit dem Kontenplan nicht sehr vertraut ist. Über die Buttons für Sachkonten,Kunden und Lieferanten kann aus dem Program heraus die Kontenneuanlage erfolgen.In der komplexesten Stufe ist das Kassenbuch als ein Unterprogramm zur MPC-Fibu zu sehen. Parametergesteuert kann dann dirket die Verzweigung auf die Fibu vorgenommen werden.
Die Fibu-Konten sind dann die Kassenbuchkonten und auch die OPOS stehen zur Übersicht zur Verfügung. Selbst im Rahmen der Betriebsbuchhaltung können über die Fibu-Kostenstellen im Kassenbuch die Kostenstellenzuordnungen vorgenommen werden. Alle Buchungen lassen sich direkt an die Fibu übergeben werden und müssen dort nicht selbständig eingebucht werden. Für den Buchungsvorgang selbst definieren Sie die Buchungsperiode und die Kassennummer die die Erfassung betrifft.
Die Auswahlmöglichkeit "Anzeige Kassenkonto" bietet Ihnen die Auflistung der bisher für dieses Kassenkonto erfolgten Buchungen, entweder pro Periode oder aber pro Jahr. Vor dem Feld Umsatz ist ein Button für Währung, falls Ihre Einnahmen einmal nicht in ihrer Buchungsbasis erfolgen sollten. Interessant dürfte dieser Punkt für die Zeit des EURo-Überganges sein, wenn DM und EUR noch nebeneinander exisitieren. Wenn Sie dann einen Fremdwährungsbetrag erhalten, konvertieren Sie über diese Auswahl den Betrag über die zugeordnete Währungstabelle in den Ihrer Buchungsbasis entsprechenden Betrag. Haben Sie sich für eine eigene Buchungsklassifizierung entschieden, können Sie nach der Festlegung ob Einnahme oder Ausgabe die Buchungsklasse zuordnen.
Wenn Sie keinen Buchungstext oder Rechnungsnummer verwenden wollen, ist durch die Möglichkeit der Schnellbuchung ein vorzeitiger Erfassungsabschluss möglich, ohne erst die weiteren Felder anspringen zu müssen. Eine in den Kassenstammdaten hinterlegte Belegnummer wird dabei wahlweise selbständig vom Programm fortlaufend weitergeführt. Ist das Kassenbuch in die MPC-Fibu integriert, kann über den Button Rechnungsnummer die Opos-Übersicht des angesprochenen Kunden oder Lieferanten angewählt werden.
Buchen Anfangsbestand
Wenn Sie mit dem Programm anfangen zu arbeiten, weist Ihre Kasse bestimmt einen Anfangsbestand auf. Ebenso haben Sie vielleicht noch nicht alle Belege des alten Jahres erfaßt, wollen aber trotzdem schon im neuen Jahr Erfassungen tätigen und benötigen dafür den EB-Wert. In diesen Fällen vergeben Sie unter diesem Menuepunkt den Anfangsbestand für das Wirtschaftsjahr. Falls schon Buchungen für das Jahr vorhanden sind, müssen Sie lediglich den Punkt bearbeiten auswählen und den Anfangsbestand eintragen. Im anderen Falle geschieht dies über den Button Neuaufnahme.
Erfassungsprotokoll
Das Erfassungsprotokoll kann sowohl aus dem Erfassungsprogramm heraus oder als eigenständiges Programm aufgerufen werden. Mit der Erfassung einer Ausgabe bzw. Einnahme wird zwar der Kassenbestand berührt, aber diese Erfassung wird solange als nicht gebucht angesehen, bis die Erfassung in einem eigenstängigen Menuepunkt verbucht wurde. Das Protokoll liefert so noch einmal eine gute Kontollmöglichkeit vor der eigentlichen Verbuchung. Gegebenenfalls kann eine mißliebige Erfassung gelöscht oder aber geändert werden.
Erfassungen verbuchen
Die unter dem Punkt Buchen vorgenommenen Erfassungen gelten solange als nicht verbucht, bis Sie unter diesem Menuepunkt verarbeitet worden sind. Dieser Menuepunkt kann direkt angewählt werden. Zusätzlich wird er beim Verlassen der Buchungsmaske eingeblendet, um gegebenenfalls direkt die Verbuchung herbeizuführen. Für das Verbuchen kann ein Buchungsprotokoll für Ihre Unterlagen erstellt werden.
Anzeige Buchungen
Um sich schnell und übersichtlich einen Überblick über die erfolgten Buchungen geben zu lassen, ist der Punkt Anzeige Buchungen geschaffen worden. Hier kann entweder pro Periode oder für das ganze Wirtschaftsjahr gezielt für jede Kasse eine Auflistung der vorgenommenen Buchungen erfolgen. In einer zweiten Übersicht erhalten Sie als Anwender die noch zur Verbuchung anstehenden Erfassungen aufgelistet. Eb-Wert und Einnahmen und Ausgaben ergeben den jeweiligen Periodensaldo.
KASSE - Stammdaten
Für eine schnelle und effiziente Erfassung ist es notwendig, bestimmte Stammdaten festzulegen, die dem Programm ständig zur Verfügung stehen und auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann.
Der Stammdatenbereich ist unterteilt in Kontenstammdaten, Firmenstammdaten, Kassenstammdaten, Bankenstammdaten und einer Währungstabelle.
- Kontenstammdaten
- Firmenstammdaten
- Kassenstammdaten
- Bankenstammdaten
- Textschlüssel
- Währungstabelle
Kontenstammdaten
Einer genaueren Zurodnung wegen können Ihre Einnahmen und Ausgaben den jeweils betroffenen Konten zugeordnet werden. Bei der Mandantenanlage haben Sie die Möglichkeit sich hinsichtlich der Sachkonten für 4 Kontenrahmen zu entscheiden. Dabei handelt es sich um die Kontenpläne der Datev. Der kleine Kontenrahmen beinhaltet ca. 200 und der große ca. 800 Konten mit der von den Datev vorgesehenen Standardeinstellungen. Falls Sie mit der MPC-Fibu arbeiten und das Kassenbuch mit dieser verbinden, übernimmt das Kassenbuch die Kontenverwaltung der FIBU. In den Firmenparametern hinterlegen Sie den jeweiligen Kontenbereich für Ihre Sachkonten, Kunden und Lieferanten. Von uns angelegt ist hierbei der Bereich von 1 - 9999 für die Sachkonten. 10000 bis 69999 für die Kunden und 70000 bis 99999 für Ihre Lieferanten. Sie können diese Festlegung mit bis zu 7-stelligen Kontennummern eigenständig varieren.
- Sachkonten
- Kundenkonten
- Lieferantenkonten
Sachkonten
Wenn Sie Ihren Einnahmen und Ausgaben Konten zuordnen möchten, kann es sich entweder um Sachkonten, Kunden- oder Lieferantenkonten handeln. Ihre Sachkonten verwalten Sie unter diesem Menuepunkt. In den Firmenstammdaten ist der Bereich festgelegt innerhalb dessen Sie ein Sachkonto anlegen können. Bei der Mandantenanlage konnten Sie sich für einen Sachkontenrahmen entscheiden, der dann automatisch die hinterlegten Sachkonten erzeugte. Sie können natürlich zusätzlich benötigte Konten anlegen und ebenso nicht benötigte Konten löschen. Wenn Sie die MPC-FIBU einsetzen und auf dieselbe Datenbank verweisen, ist die Kontenpflege nur in den Fibu-Stammdaten nötig. Bei der Kontenneuanlage ist vor allem die Steuerschlüsselzuordnung wichtig,da über diese Zuordnung beim Buchen der jeweilige Steuerschlüssel bereitgestellt wird und automatisch der Steuerbetrag errechnet wird. Die Kennzeichnung ob Bilanz- oder GuV Konto ist nur im Zusammenhang mit der Betriebsbuchhaltung von Belang, da nur für GuV Konten eine Kostenstellen-/trägerzuordnung erfolgt. Für die Betriebswirtschaftliche Auswertung kann jedes Sachkonto einer Bwa-Zeile zugeordnet werden.
Kundenkonten
In den Firmenstammdaten ist der Bereich, innerhalb dessen Sie ein Kundenkonto anlegen können, definiert. Neben den Adressfeldern sind die Bankstammdaten dann von Belang, wenn Sie den Punkt Zahlungsverkehr nutzen wollen. Dort stehen Ihnen dann sämtliche Kundenstammdaten zur Auswahl zur Verfügung. Abbuchung oder Einzug müssen für den Lastschrifteinzug per Diskette geschlüsselt werden, da hierfür unterschiedliche Schlüsselkennziffern verwendet werden.
Lieferantenkonten
In den Firmenstammdaten ist der Bereich, innerhalb dessen Sie ein Lieferantenkonto anlegen können, definiert. Neben den Adressfeldern sind die Bankstammdaten dann von Belang, wenn Sie den Punkt Zahlungsverkehr nutzen wollen. Dort stehen Ihnen dann sämtliche Lieferantenstammdaten zur Auswahl zur Verfügung. Abbuchung oder Einzug müssen für den Lastschrifteinzug per Diskette geschlüsselt werden, da hierfür unterschiedliche Schlüsselkennziffern verwendet werden. Dies gilt jedoch nur für den Sonderfall, dass Sie Gutschriften eines Lieferanten einziehen wollen und auch dürfen.
Firmenstammdaten
Nachdem ein neuer Mandant angelegt worden ist, sollten Sie als erstes in den Firmenstammdaten die weiteren Festlegungen vornehmen. Neben einer nähreren Kennzeichung Ihrer Firma in den Firmenstammdaten und der Festlegung des Kontenbereiches, bestimmen Sie über die Kennzeichnung in den Firmenparametern viele Programmverhaltenseigenschaften. Steuerschlüsselverwaltung und Periodenzuordnung liefern wesentliche Stammdaten für Ihr Kassenbuch.
- Firmenstammdaten
- Firmenparameter
- Steuerschlüssel
- Periodenzuordnung
Firmenstammdaten
Hier sind neben den reinen Anschriftsfeldern besondern die auf der 2. Seite aufgeführten Felder für die Kontenzuordung und die Betriebsbuchhaltung zu beachten. Dies gilt allerdings nur für den Fall, wenn Sie mit einem Kontenplan arbeiten wollen. Falls Sie die MPC-Fibu einsetzen und die gleiche Datenbank nutzen, sind die Felder identisch. Sie sollten hier nur dann etwas verändern, wenn diese Änderung analog auch für die Finanzbuchhaltung gültig ist.
Firmenparameter
Über die Firmenparamter steuern Sie bestimmte Programmverhaltensweisen. Nachfolgend werden die einzelnen Programmparameter und ihre Auswirkungen kurz beschrieben: (Auflistung) Buchungen über Kontendatei. Über diesen Parameter steuern Sie, ob Sie Ihren Erfassungen überhaupt Konten zuordnen können. Integration Finanzbuchhaltung - Wenn die Kontenzuordnung aktiv ist, können Sie festlegen, ob die Buchungen in die Finanzbuchhaltung integriert werden sollen.
Bei Integration muss der Pfad festgelegt werden. Vergangenen Buchungssatz übernehmen - Nach jeder Erfassung können die Felder für den nächsten Buchungssatz mit den Daten des alten Satzes vorbelegt bleiben oder aber als leere Datenfelder in der Erfassung stehen. Summennachweis für Steuerschlüssel - Beim Druck Kassenbuch kann im Anschluss eine nochmalige Zusammenfassung für die jeweiligen Steuerschlüssel, den Steuerkonten und ihre jeweiligen Summen gewünscht sein. Nach Konten sortierte Einzelbuchungen - Ebenfalls im Anschluss an dem Druck des Kassenbuches wird jedes Sachkonto mit der Gesamtsumme seiner Einnahmen und Ausgaben aufgeführt. Dies stellt eine immense Vereinfachung für den Steuerberater/Buchhalter dar, der nur noch das jeweilige Sachkonto in seiner Gesamtsumme bebuchen muss. Tagessummenermittlung - Beim Druck Kassenbuch kann für jeden Tag ein einzelner Tagesabschluss mit den Tagessummen erfolgen.
Arbeit mit Textschlüsseln - Es können beliebig viele Textschlüssel angelegt werden. Diese Textschlüssel sind dann als Buchungstextvorlage in der Erfassung zu verwenden. Sie sind allerdings nur sichtbar, wenn dieser Punkt aktiviert wurde. Zusätzlich kann jedem Textschlüssel ein Sachkonto zugeordnet werden. Damit erleichtert man sich die Kontenzuordnung für die jeweilige Erfassung. Buchungen klassifizieren - Es sind frei definierbare Buchungsklassen von Ihnen anlegbar, nach von Ihnen auszuwählenden Kriterien. Jeder Buchung kann dann einer Buchungsklasse zugeordnet werden und entsprechende Statistiken sind über diese Buchungsklassen möglich. Diese Zuordnung ist allerdings nur dann in der Erfassung ausführbar, wenn Sie hier aktiviert ist.
Steuerschlüssel
Das Programm errechnet automatisch die in den Beträgen enthaltene Steuer. Den verschiedenen Mehrwertsteuer- und Vorsteuersätzen werden dabei bestimmte Steuerschlüsseln zugeordnet. Dadurch ist das Programm äußerst flexibel und etwaige Mehrwertsteueränderungen können einfach und schnell durch die Aufnahme eines neuen Steuersatzes oder der Änderung des alten vorgenommen werden. Das Programm verwaltet bis zu je 9 Mehrwertsteuer- und Vorsteuerschlüssel. Wenn Sie mit der Kontenzuordnung arbeiten, können Sie den Steuerschlüsseln die korrespondierenden Steuerkonten zuordnen. In den Sachkontenstammdaten weisen Sie dann dem jeweiligen Sachkonto den für dieses Konto maßgebenden Steuerschlüssel zu. Kann ein Konto mit unterschiedlichen Steuersätzen bebucht werden, so verwenden Sie für die Mehrwertsteuerkonten den Schlüssel 10 und für die Vorsteuerkonten den Schlüssel 20. Damit sind die Konten als wahlweise steuergeschlüsselt und der jeweilige richtige Steuerschlüssel wird dann bei der Buchung ausgewählt.
Periodenzuordnung
Das Kassenbuch wird zeitraumbezogen geführt. Das Wirtschafsjahr ist dabei in 12 Perioden unterteilt. Es können beliebig viele Wirtschaftsjahre verwaltet werden. Dabei kann das Wirtschaftsjahr durchaus vom Jahresanfang abweichend sein. Die Buchungen selbst werden einer Buchungsperiode des Wirtschaftsjahres zugeordnet. Damit ist gewährleistet, dass bei einer Integration in die Finanzbuchhaltung auch automatisch die korrekt Periodenzuordnung gewährleistet ist. Beim Buchen erkennt das Programm eigenständig anhand des Buchungsdatums die Periodenzuordnung und macht Sie bei einer Abweichung entsprechend darauf aufmerksam.
Kassenstammdaten
Sie können mit dem Kassenbuch bis zu 99 Kassen pro Mandant nebeneinander verwalten. Legen Sie für jede Kasse die Nummer fest, über die Sie im Programmd den Zugriff auf die Kasse erhalten möchten. Wenn Sie mit einem Kontenplan arbeiten, ordnen sie der Kasse das entsprechende Kassenkonto zu. Mehrere Kassen können natürlich auf das gleiche Kassenkonto verweisen. Der Druck des Kassenbuchs kann dann entweder pro Kasse oder aber pro Kassenkonto vorgenommen werden. Wünschen Sie eine automatische Belegnummernsverwaltung seitens des Programms, tragen Sie hier die Belegstartnummer ein. Automatisch wird dann beim Buchen diese Belegnummer jeweils fortlaufend verwendet und wieder hier abgestellt.
Banken
Wenn Sie mit dem Programm Ihren Zahlungsverkehr erledigen möchten, ist es nötig Ihre Hausbanken dem Programm mitzuteilen. Da für den Scheckdruck eine Vielzahl von unterschiedlichsten Formularen im Umlauf sind, sollten Sie die für Ihren Scheck maßgeblichen Parameter hier hinterlegen. Zur Hilfe können Sie über den Button "Standardwerte setzen" die Werte des von uns als Standardformular angesehenen Scheckformulars auswählen. Kennzeichnungen für den Bankdruck oder Druck Absenderzeile nehmen darauf Rücksicht, inwieweit der Scheck schon vorausgefüllt ist. Legen Sie eine Schecknummer nur dann fest, wenn die unterste Zeile beim Scheckdruck mit Schecknummer,BLZ und Kontonummer vom Programm in der OCR-Schrift gedruckt werden soll. Dafür muss die Schriftart "OCR-A BT" auf Ihrem Computer installiert sein. Wenn Sie mit Überweisungen arbeiten wollen, nehmen Sie analoge Voreinstellungen vor.
Textschlüssel
Jede Erfassung im Kassebuch kann mit einem erklärenden Buchungstext versehen werden. Viele Buchungen weisen dabei gemeinsame Charakteristika auf, die mit der Auswahl über einen Textschlüssel unnötige Schreibarbeit abnehmen. Sie können beliebig viele Textschlüssel aufnehmen. Diese stehen dann beim Buchen zur Buchungstextauswahl zur Verfügung. Zur weiteren Vereinfachung kann jedem Textschlüssel ein Sachkonto zugeordnet werden. Dann steht mit der Textschlüsselauswahl auch sofort das passende Buchungskonto zur Verfügung und es erübrigt sich die Kontenauswahl in der Erfassung.
Währungstabelle
Die Erfassung kann auch Fremdwährungen in die Buchungsbasis konvertieren. Das dürfte insbesonders zum Zeitpunkt der Euroumstelung interessant werden, da dann parallel sowohl Euro als auch DM für einen bestimmen Zeitraum nebeneinander Ihre Gültigkeit haben. Entweder legen Sie für den anderen Währungsbetrag eine zweite Kasse an, oder aber Sie wandeln den Einnahme beim Buchen entsprechend dem in der Währungstabelle hinterlegten Kurs um. Bis zu 20 verschiedene Währungen können in der Tabelle hinterlegt werden.
KASSE - Parameter
Das Programm ermöglicht Ihnen für Ihre Buchungen ganz spezielle Auswertungen. So können Sie eigenständig eigene Buchungsklassen und betriebswirtschaftliche Auswertungen generieren.
KASSE - Buchungsklassen
Hintergrund der Buchungsklassen ist der Gedanke, dass Einnahmen und Ausgaben zwar einem Konto zugeordnet werden können, bestimmte Einnahmen und Ausgaben sich stets aber auf gemeinsame Bereiche beziehen, für die man anschließend gerne eine Auswertung erhalten möchte. Welche Gemeinsamkeiten hierbei zum Tragen kommen und welche Einteilung Sie wählen liegt ganz bei Ihnen. Bilden Sie Ihre Buchungsklassen und jede Erfassung kann einer Buchungsklasse zugeordnet und entsprechend ausgewertet werden.
KASSE - Betriebswirtschaftl. Auswertung
Eine betriebswirtschaftliche Auswertung ist im allgemeinen eine Gegenüberstellung von Erlösen und den verschiedenen Kostenarten, um das Betriebsergebnis zu ermitteln. Jedem Sachkonto kann eine bestimmte Bwa-Zeile zugeordnet werden und das für jede mögliche BWA (bis zu 6 BWA's sind möglich). Wenn Sie bei der Mandantenanlage einen Kontenplan übernehmen wird eine Standard-Bwa generiert, die Sie als Vorlage für weitere individuellere BWA's verwenden können.
- Mandanten anlegen
- Benutzerverwaltung
- Programmfreischaltung
- Dateien bearbeiten
Mandanten anlegen
Das Programm ist mandantenfähig, d.h. mehr als eine Firma kann mit dem Programm verwaltet werden. Es wird von uns kein Mandant vorgegeben, da schon bei der Mandantenfestlegung im Falle der Kontenzuordnung der entsprechende Kontenplan mit übernommen werden kann. Der erste Schritt in dem Programm sollte also stets die Neuanlage zumindest eines Mandanten sein. Dann werden automatisch für diese Firma weitere Voreinstellungen vorgenommen. Als nächste Punkte arbeiten Sie bitte die Stammdatenpunkte fortlaufend von oben nach unten ab. Falls für Sie bestimmte Stammdaten nicht relevant sind, so sparen Sie diese einfach aus.
Benutzerverwaltung
Das Programm kann für jeden Anwender mit einem Passwort versehen werden, um es vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Dabei wird zwischen zwei unterschiedliche Arten von Zugangsberechtigungen unterschieden. Im ersteren Falle wird für den Benutzer ein Passwort festgelegt und dieser Benutzer hat dann Zugang auf alle Bereiche des Kassenbuches. Im zweiten Fall können für den Benutzer bestimmte Bereiche des Kassenbuches ausgeblendet werden. Die Zugänge zu den einzelnen Programmpunkten können hinunter bis auf die einzelnen Berechtigungen SEHEN,BEARBEITEN,NEUAUFNAHME und LÖSCHEN für jeden Benutzer individuell festgelegt werden. Für die Druckprogramme gilt allerdings nur die Unterscheidung VOLLZUGRIFF oder Kein Zugriff. Achten Sie darauf, dass in der Benutzerverwaltung wenigstens ein Benutzer als Administrator ausgewiesen ist, denn nur der Administrator kann die einzelnen Zugangsberechtigungen festlegen. Jeder Benutzer kann jedoch für sich selbst sein Passwort bei Bedarf ändern.
Programmfreischaltung
Egal ob Voll- oder Demoversion. Ihr Kassenbuch benötigt unsere Registrierung. Machen Sie deshalb unter diesem Menuepunkt die benötigten Angaben, drucken die Vorlage auf und schicken oder faxen uns das Formular. Sie erhalten dann von uns umgehend Ihre Programmfreischaltung und einem erfolgreichem Arbeiten mit dem MPC-Kassenbuch steht nichts mehr im Wege.
Dateien bearbeiten
Die einzelnen Kassenbuchungen können nach dem Ausdruck als gedruckt markiert werden. Wenn trotzdem einmal dieses Druckkennzeichen zurückgesetzt werden soll, weil Ihre schriftlichen Unterlagen verlegt oder abhanden gekommen sein sollten, können Sie dieses Kennzeichen für ein bestimmtes Wirtschaftjsjahr und/oder Periode zurücksetzen. Danach ist ein Neuausdruck möglich. Natürlich können Sie auch Ihr System von alten nicht mehr benötigten Buchungen befreien. In diesem Falle löschen Sie die Buchungen eines bestimmten Bereiches.
KASSE - Schnittstellen
Das Kassenbuch besitzt zwei Schnittstellen. Eine Importschnittstelle für die Barfahrten aus dem M.P.C.-TARIS-Programm und eine Export-Schnittstelle zur MPC-Finanzbuchhaltung.
- Schnittstelle Finanzbuchhaltung
- Schnittstelle TARIS
Schnittstelle Finanzbuchhaltung
Alle Buchungen können an die MPC-Finanzbuchhaltung weitergeleitet und dort integriert werden. Doppelte Arbeit wird so vermieden. Das Programm stellt automatisch die für die jeweils ausgewählte Kasse noch nicht an die FIBU übermittelten Buchungen zur Verfügung. Sollte ein Integrationslauf wiederholt werden müssen, deaktivieren Sie das Häkchen für "Doppelte Integration verhindern" und alle Buchungen stehen wieder zur Integration zur Verfügung. Wählen Sie die benötigten Buchungen aus und übergeben Sie sie an die Finanzbuchhaltung.
Im MPC TARIS Professional Taxiprogramm können Sie Ihre Barfahrten an das Kassenbuch übergeben. Für die Periodenzuordnung kann entweder eine bestimmte Periode ausgewählt werden oder aber die Integration kann anhand des Datums der Übergabesätze erfolgen. Nachdem Sie die ASCII-Datei übernommen haben, können Sie sich ein Erfassungsprotokoll drucken lassen. Hier sind alle übergebenen Buchungssätze aufgeführt. Sollte etwas nicht stimmen, können Sie die jeweilig Buchung auf der zweiten Seite korrigieren. Anschließend starten Sie die Übernahme in Ihr Kassenprogramm. Können nicht alle Buchungen verarbeitet werden, listet Ihnen ein Fehlerprotokoll die abgewiesenen Buchungen und den Abweisungsgrund auf. Wirklich fehlerhafte und nicht korrigierbare Erfassungen können anschließend gelöscht werden.
Was kosten Programme aus der MPC-Buchhaltung?
Preise
Die Preise und die Möglichkeiten der MPC-Buchhaltung sind so unterschiedlich wie seine Module und richten sich ganz nach Ihren Bedürfnissen. Damit auch das kleinste Unternehmen von unserer jahrzehntelangen Erfahrung profitieren kann, errechnet sich der Preis je nach Einsatz der benötigten Software.
Genießen Sie den Vorteil einer strategischen Softwareberatung und lassen Sie sich über weitere Produkte der MPC-Software GmbH informieren. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot, passgenau für Ihr Unternehmen.